CRUSTEC® Diabetiker Strümpfe

Diabetiker benötigen sehr bequeme, weiche Strümpfe, da deren Haut äußerst empfindlich ist und die Gefahr von Infektionen besteht.

CRUSTEC Diabetiker Socken sind speziell für Diabetikerfüße, sie haben keine Kompression und keine Elastik. Die Produktion der CRUSTEC Strümpfe auf modernsten Rundmaschinen ermöglicht nahtlose Socken, die keine Reibung oder Scheuern verursachen. Nur die feinste Baumwolle wird verarbeitet, ohne chemische Färbemittel bei der hautfarbenen Socke. Die weiche Baumwolle wird zusätzlich noch antibakteriell und antimykotisch behandelt.

Geschwüre an den Füßen, Wunden und Infektionen sind Leiden verursacht durch Diabetes. Die Beschwerden reichen von kleinen Wundstellen bis zu Gewebeschäden am Fuß. Die anfänglichen Symptome sind Anschwellungen, Rötung oder Schmerzen. Geschwüre können auf der Fußsohle erscheinen und nach Heilung wiederkommen. Werden die Wunden nicht behandelt kann Gewebstod auftreten und die Haut wird dunkel. Diabetiker haben immer ein erhöhtes Risiko von Fußinfektionen.

Der Diabetikerfuß ist charakterisiert durch Geschwüre an den Füßen verursacht durch periphere Neuropathie (veränderte Empfindungen an den Gliedmaßen) und verschlimmert durch Kreislaufveränderungen (Gefäßveränderungen durch abnehmende Blutzirkulation wegen Behinderung oder Verengung). Diese Wunden haben normalerweise ein hohes Maß an bakterieller Verunreinigung der Oberfläche und Tiefengewebe.

Etwa 50% der Typ 2 Diabetiker haben ein Neuropathie Fußrisiko.

Die Kreislaufveränderungen, die zu einer Verringerung der Versorgung führt und arme Gewebeoxygenierung durch Beeinträchtigung der Durchblutung, resultiert in abschwächender Abwehr und trägt zur Entstehung von Verletzungen bei.

Die Diagnose eines Diabetikerfußes beruht hauptsächlich auf Symptomen der Neuropathie (reduzierte Empfindungen – Taubheit oder vollständiger Verlust von Empfindlichkeit – Betäubung), Auftreten von Schwielen.

Allgemeine Geschäftbedingungen

CRUSTEC® AGB – der Maromi Verlags GmbH

CRUSTEC® ist eine registrierte Marke der MAROMI Verlags GmbH.

MAROMI GmbH ist Importeur und eine Vertriebsfirma für diverse Produkte. Für die Geschäftsbeziehung gelten die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland in der am Vertragstag gültigen Form, im Übrigen diese AGB. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen erkennt Maromi Verlags GmbH nicht an. Sie widerspricht ihnen ausdrücklich.

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Für im Geltungsbereich dieser AGB abgeschlossene Verträge gilt Deutsches Recht.

Erfüllungsort für alle vertraglichen Verpflichtungen ist Ahrensburg, Schleswig-Holstein.

Nebenabreden, Ergänzungen oder Änderungen des Vertrages bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Dies gilt auch für den Abschluss eines etwaigen Aufhebungsvertrages. Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit des Liefervertrages im Übrigen nicht. Die Vertragsparteien verpflichten sich vielmehr in einem derartigen Fall eine wirksame oder durchführbare Bestimmung anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung zu setzen, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien so weit wie möglich entspricht.

Großhansdorf, 01.06.2018

10 Tips zur Pflege der Füße

Ihre Füße tragen das Gewicht des gesamten Körpers. Deshalb können Probleme mit den Füßen schnell zu Unbequemlichkeit und Unbehagen führen und das Gehen beeinträchtigen. Dieses wiederum kann dann zur Folge Knie-, Hüft-, Rückenbeschwerden und Schmerzen haben.

Studien belegen, dass 90% der Personen irgendeine Art von Fußunannehmlichkeiten haben und 20%, einer von 5 Personen, öfters oder ständig über Fußschmerzen klagen.

Füße regelmäßig waschen
Füße durch tägliches waschen mit warmen Wasser und Seife sauber halten ohne sie einzuweichen, was die natürlichen Hautfette zerstören würde.

Füße gut trocknen
Die Füße sorgfältig nach dem Waschen trocknen, besonders zwischen den Zehen wo sich leicht Pilzinfektionen entwickeln können.

Befeuchten und feilen
Ist die Haut trocken ist es ratsam Feuchtigkeitscreme auf den gesamten Fuß aufzutragen, mit Ausnahme zwischen den Zehen. Behutsam Hornhaut und Schwielen mit Bimsstein oder einer Fußfeile entfernen. Nicht übertreiben, die Haut könnte dann stärker wachsen als vorher.

Vorsichtig Zehennägel schneiden
Die Fußnägel regelmäßig mit einer Nagelschere oder Nagelclipper schneiden. Glatt abschneiden, nicht schief oder abwärts an den Rändern, es könnten die Nägel einwachsen.

Schuhgeschäft am Nachmittag
Schuhe kauft man Nachmittags. Füße schwellen im Laufe des Tages an und wenn die Schuhe am Nachmittag passen, wenn die Füße am größten sind, ist man sicher, dass sie zukünftig bequem sind.

Tips für Schuhwerk im Berufsleben
Schuhe mit Hacken, die Eleganten, erst in der Arbeit anziehen, nach dem man Hin und Zurück zur Arbeit bequeme getragen hat. Auch versuchen die Höhe der Hacken zu variieren, mal flacher, mittel oder hoch.

Reduziertes Tragen von Schuhen mit hohen Hacken
Schlau sein bei der Schuhwahl. Spitze Schuhe und mit hohen Hacken nur bei besonderen Anlässen tragen. Entsprechend der Tätigkeit die richtigen Schuhe nehmen. Also keine Sandalen zum Bergklettern.

Strümpfe oft wechseln um Gerüche zu vermeiden
Täglich die Socken wechseln um die Füße frisch zu halten. Schmutzige Strümpfe können stinkende Füße verursachen.

Vorsicht mit Barfüßen
Sandalen oder Flip Flops tragen um Pilzen und Warzen in Schwimmbädern, öffentlichen Einrichtungen, Umkleideräumen oder Hotelbädern vorzubeugen.

Aufpassen mit Flip Flops
Nicht immer Flip Flops tragen. Sie geben keinen Halt für die Füße und können Hackenschmerzen verursachen.

Ratschläge für über 60-jährige
Für ältere Personen wird die Fußpflege immer wichtiger. Alter zollt seinen Tribut: die Haut wird dünner, Gelenke steifer und die Füße kälteempfindlicher. Hinzu kommt das Bücken schwerer fällt und die Sehkraft nachlässt. Ratsam ist alle 6 Monate ein Besuch beim Experten. Schmerzen an den Füßen sind nicht normal – sie sollten nicht weh tun.

Wissenswertes über Kompressionsstrümpfe

Wissenswertes über Kompressionsstrümpfe

Funktion und Therapie

Kompressionsstrümpfe erzeugen von außen Druck auf das Gewebe des umschlossenen Beines, um dessen geschädigtes Venen- oder Lymphsystem zu entlasten. Ein Kompressionsstrumpf ist so gefertigt, dass der ausgeübte Druck von oben nach unten analog zum Gewebedruck in Richtung der Schwerkraft zunimmt.
Anders ausgedrückt: es besteht ein graduierter Druck, ein Druck der vom Köchel her aufwärts hin zur Wade druckmäßig nachlässt.

Durch Entwicklung und Gewährleistung eines permanenten Druckes werden die venösen Beingefäße verengt, der Umfang der Venen wird gemindert und das Blut hat einen geringeren Raum zu passieren. Auf diese Weise erhöht sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes. Der Rückfluss zum Herzen erhöht sich, Ödeme werden reduziert und angelagerte Schlackenstoffe abtransportiert. Weitere erwünschte Effekte sind die Beschleunigung der Abheilung eventueller Wunden, das Vorbeugen gegenüber Rezidiven sowie Thrombosen und somit schließlich die Erhöhung der Lebensqualität des Patienten.

Am Beginn der Kompressionstherapie steht die Klärung der Durchblutungssituation. Eine Kompression könnte bei einer arteriellen Störung eine bestehende Mangelversorgung des Gewebes verstärken. Sie beschleunigt auch den Blutkreislauf, besonders den herzwärtigen Rückfluss und kann die Belastung des Herzens erhöhen.

Entscheidend für die Fließgeschwindigkeit und somit für den Erfolg der Kompressionstherapie ist die Eigenbewegung des Körpers, denn die Anspannung der Muskulatur des Beines verstärkt den Blutfluss.

Die Kompressionstherapie mindert sowohl Schmerzen als auch das Aufquellen von Gewebe und die Ausbildung von Ödemen.

Anwendungsgebiete

Ein sehr hoher Prozentsatz, ungefähr 90 Prozent der erwachsenen Durchschnittsbevölkerung in Deutschland haben, zumindest geringfügige, Veränderungen an den Beinvenen, allerdings nur etwa 23 Prozent sorgen sich um eine Behandlung.

Die Kompressionstherapie wird präventiv eingesetzt und zwar bei Erkrankungen, bei denen ein Thromboserisiko besteht sowie bei immobilen Patienten, bei denen sich Stauungszustände entwickeln.

Die Kompressionstherapie kommt auch bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern und krankhaften Zuständen zum Einsatz:

  • Krampfadern, Varizen, Venenerweiterung
  • Anschwellende Knöchel und Beinbeschwerden
  • Durchblutung und Risikoverringerung bei Venenthrombose (DVT)
  • Chronisch-venöses Stauungssyndrom
  • Primäres und sekundäres Lymphödem, Flüssigkeitsansammlung
  • Thrombose und Entzündung oberflächlicher Venen
  • Beinvenenthrombose
  • Schwangerschaftsödeme nach Varizenstripping oder –verödung
  • Ödem, Gewebeschwellung bei Flüssigkeitseinlagerung
  • Postthrombotisches Syndrom, haben 50% der Thrombose-Patienten

So kann man sagen, dass die Kompressionstherapie den Blutdruck stabilisieren hilft, die Durchblutung fördert und die Muskeln stimuliert. Der Bildung von Krampfadern, Schweregefühl und dem Anschwellen der Beine wird vorgebeugt.

Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe (orthopädische Strümpfe) sind als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ein medizinisches Hilfsmittel, das bei Bedarf vom Arzt verordnet wird. Nach einer Thrombose entsteht in den Venen im Knöchelbereich ein dauerhaft erhöhter Druck, der über die gestörten Venen bis in die kleinsten Hautgefäße fortgeleitet wird. Gegen diesen Druck muss von außen ein Gegendruck aufgebaut werden. Dazu dient der Kompressionsstrumpf. Am Anfang der Thrombosebehandlung hilft er, die Beschwerden und die Schwellung schnell zu beseitigen. Langfristig verhindert der Strumpf krankhafte Hautveränderungen und die Entwicklung eines offenen Beins. Er muss nur tagsüber am Thrombosebein getragen werden. Im Allgemeinen reicht ein knielanger Strumpf aus.

Bei Kompressionsstrümpfen definiert der durch sie gewährleistete Druck die so genannte Kompressionsklasse. Die Strümpfe gibt es sowohl als Konfektionsware als auch nach Maß angefertigt.

Medizinische Kompressionsstrümpfe haben einen gezielten Druckverlauf, der zum Herzen abnimmt. Eine Evidenz der Wirkung medizinischer Thromboseprophylaxestrümpfe existiert nicht, vorausgesetzt, dass eine medikamentöse Prophylaxe betrieben wird. Stützstrümpfe haben in der Regel keinen kontrollierten Druckverlauf und sind deshalb für Menschen mit Venenerkrankungen nicht geeignet.

Kompressionsklasse I – Der Anlagedruck bis 21 mmHg dient zur Prophylaxe von Thrombosen, zur Beseitigung von Schweregefühl oder Müdigkeit in den Beinen und kommt zum Einsatz bei minderer Varikosis mit geringem Ödemrisiko oder beginnender Schwangerschaftsvarikosis. Die Klasse I ist die beliebteste Kompressionsklasse und wird am häufigsten angezogen. In dieser Ausführung sind Kompressionsstrümpfe auch als prophylaktisches Mittel gegen Reisethrombosen oder als Unterstützung für Angehörige dauernd stehender Berufe (Verkäufer, Kassierer) in Verwendung.

Kompressionsstrümpfe werden auch im Sport (Langlauf, Nordic Walking, Golf) eingesetzt.

Kompressionsklasse II – Die mittlere Kompression entwickelt einen Druck zwischen 23 und 32 mmHg dessen Anwendung bei ausgeprägter Schwangerschaftsvarikosis, nach Varizenstripping, bei Anschwellung der Beine nach Abheilung kleinerer Geschwüre und als Rückfallprophylaxe abgeheilter Geschwüre empfohlen wird.

Kompressionsklasse III – Diese Klasse verursacht einen Druck von 34 bis 46 mmHg, bei Thrombose, Folgezuständen der postthrombotischen venösen Insuffizienz, ausgeprägtem Ödemrisiko und Kompressionsklasse IV – beschreibt einen Druck über 49 mmHg. bei Lymphödemen oder Elephantiasis.

Produktion / Herstellung

Es gibt zwei Arten von Kompressionsstrümpfen, die sich durch die Strickart unterscheiden. Flachgestrickte Kompressionsstrümpfe mit Naht sowie ein- und doppelflächig rundgestrickte nahtlose Strümpfe.

Ein Kompressionsstrumpf besteht aus Zweizugmaterial (Längs- und Querdehnung). Die Fadenqualität ist heute nur noch selten eine Naturfaser (Baumwolle), gemischt mit einer elastischen Chemiefaser (früher Gummi). Die aktuell meist verwendeten Vollsynthetikfasern sind wesentlich haltbarer. Um nahtlos zu sein, wird ein Kompressionsstrumpf im Rundstrickverfahren gestrickt. Verfügt der Träger des Strumpfs über ungewöhnliche Körperproportionen, kann eine Maßanfertigung sinnvoll sein. Eine zweite Variante sind flachgestrickte Strümpfe, die nicht im Rundstrickverfahren hergestellt, sondern mit einer Naht wie eine Röhre zusammengenäht werden.

Material in den Kompressionsstrümpfen

  • Wolle ist eine Naturfaser aus dem Fell von Tieren. Sie wärmt, ist luftdurchlässig, saugfähig, wenig hitzebeständig, nicht heiß waschbar.
  • Baumwolle ist eine Naturfaser. Sie wird aus Pflanzen gewonnen. Baumwolle ist weich und schmiegsam, luftdurchlässig, saugfähig, kochfest, kann einlaufen.
  • Polyacryl ist formbeständig, läuft nicht ein
  • Polyamid ist eine synthetische Chemiefaser, mit sehr langlebigen Eigenschaften, haltbar, unempfindlich, strapazierfähig, unverwüstlich
  • Polyester hat die Eigenschaften reißfest und pflegeleicht zu sein
  • Elastan ist eine synthetische Chemiefaser mit beträchtlicher Elastizität

Materialmischformen im Strumpf

Mischformen mit Polyamid und Polyacryl
Die Baumwolle wird oft mit Polyamid und die Wolle mit Polyacryl zusammengesetzt. Dadurch wird die Strapazierfähigkeit eines Kompressionsstrumpfs verbessert, er wird widerstandsfähiger und langlebiger. Die Produktion wird allerdings aufwendiger, die Kosten sind höher. Es bedeutet auch, dass der Strumpf mit der Baumwolle durch das Polyamid weiniger einläuft. Der Strumpf behält seine Form und kleidet optimal.

Mischformen mit Elastan
Die Strümpfe werden dehnbarer und sehr viel elastischer. Sie schmiegen sich besser an und sind angenehmer beim Tragen. Sie verlieren nicht ihren Sitz.

Gütemerkmale

  • Die Qualität der Kompressionsstrümpfe resultiert aus den eingesetzten Maschinen bei der Produktion und der verwendeten Materialien und deren Mischformen.
  • Bei einem guten Kompressionsstrumpf ergibt die maschengerechte Verbindung bei der Verarbeitung zweier Maschenwarenkanten eine elastisch und nichtauftragende Naht, wie zum Beispiel an der Fußspitze. Man sieht und fühlt keine Nähte an der gekettelten Stelle. Daher gibt es keine Belästigung durch Druckstellen. Allerdings dauert die Produktion länger und ist kostspieliger.
  • Ein weiteres Gütemerkmal ist der Einsatz von 1- oder 2-Zylinder Strickmaschinen. Die Einzylinder Strickmaschine ist günstiger, sie hat nur ein Nadelsystem. Sie strickt schneller und dünner. Es wird weniger Material verarbeitet. Die Einzylinder-Strümpfe sind deutlich preislich günstiger als Doppelzylinderware. Doppelzylinder Strickmaschinen haben zwei Nadelsysteme, arbeiten langsamer und benötigen mehr Material, was den Strumpf verteuert, ihn aber auch hochwertiger, haltbarer und strapazierfähiger macht.
  • Die Qualität des Strumpfes hängt viel mit der Strickmaschine und der Anzahl Stricknadeln zusammen. Sind es viele Nadeln müssen sie dünner und feiner sein, entsprechend wird der Kompressionsstrumpf besser und hochwertiger. Die Herstellung ist aufwendiger, da dünne Nadeln öfter zerbrechen, Arbeitsläufe unterbrochen werden müssen und insgesamt langsamer gestrickt wird. Das Garn ist ebenfalls feiner und hochwertiger.

Mehr Informationen: Tel. 04102 65888 od. info@maromi.de